Schloss Rodenegg

Friedrich I von Rodank ließ die ursprüngliche Burg Rodenegg, eine der größten Wehrburgen der damaligen Zeit, im Jahre 1140 oberhalb der Rienzschlucht erbauen. Im 16. Jh. wurde die Burg von den Grafen von Wolkenstein, der Familie des bekannten Minnesängers Oswald von Wolkenstein, erheblich vergrößert und erhielt ihr heutiges Aussehen. Die Nachkommen sind noch heute im Besitz des Schlosses, ein Teil davon ist immer noch bewohnt, die Burgkappelle, der Waffensaal, der Schlossgarten und das Verlies können besichtigt werden. Das Highlight ist jedoch der im Jahre 1972 entdeckte Freskenzyklus von Hartmann von Aue aus dem 13 Jh., die ältesten Profanen Wandmalereien im deutschen Sprachraum. Die Fresken befinden sich in der Trinkstube des Schlosses und erzählen den Epos von Iwein, einem der zwölf Ritter der Tafelrunde von König Artus.
Schloss Rodenegg
 
 
 
 


 


 
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